Evangelische Kirchengemeinde Elberfeld-Südstadt
mit Informationen und Neuigkeiten aus der Christuskirche und der Johanneskirche

Wortlaut der Gemeindekonzeption

der Ev. Kirchengemeinde Elberfeld-Südstadt

Die Evangelische Kirchengemeinde Elberfeld-Südstadt weiß sich getragen durch Gottes Wort und fühlt sich durch
Jesus Christus beauftragt, das Evangelium zu verkündigen, zu taufen und miteinander Abendmahl zu feiern.
Sie lebt von seiner Zusage, bei seiner Gemeinde zu sein bis ans Ende der Welt wie es uns im Matthäusevangelium
überliefert ist.
Sie versteht sich als Teil der Bürgergemeinde, setzt biblisch-theologische Impulse und wirkt aus christlicher Sicht in
die Gesellschaft hinein.
Wir feiern Gottesdienste in unterschiedlicher Gestalt und wollen dabei Menschen verschiedener Generationen
erreichen.
Kinder und Jugendliche sollen sich bei uns willkommen fühlen, christlichen Glauben kennenlernen und innere Stärke
und persönliche Zukunftshoffnung entwickeln.
Wir besuchen Gemeindeglieder und organisieren Nachbarschaftshilfe.
Wir pflegen Kontakte zu den katholischen Nachbargemeinden und der Bürgergemeinde und führen gemeinsam
Projekte durch.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen und sie bei ihrer Arbeit zu unterstützen, ist uns ein besonderes
Anliegen.

Leitung und Mitarbeit in Beruf und Ehrenamt

Das Presbyterium ist das Leitungsorgan unserer Gemeinde. Der Vorsitzende oder die Vorsitzende vertritt das
Presbyterium nach außen und führt das Personal, wenn nicht ein Personalkirchmeister oder eine
Personalkirchmeisterin dazu beauftragt wird.
Haupt- und Ehrenamtliche arbeiten partnerschaftlich miteinander. Sie nehmen einander in ihren unterschiedlichen
Rollen wahr und entwickeln Verständnis füreinander.
Sie sind für alle Gemeindeglieder Vertrauenspersonen und Ansprechpartner für Sorgen und Nöte, sind bei der Suche
nach Lösungen für etwaige Probleme behilflich und führen ihre Aufgaben konsequent und zuverlässig aus.
Dazu ermöglicht das Presbyterium ihnen die Teilnahme an Schulungen und Fortbildungsmaßnahmen.
Dabei orientiert es sich an den Zielen dieser Konzeption.
Ein hierzu beauftragtes Mitglied des Presbyteriums beruft zwei Mal im Jahr ehrenamtlich Mitarbeitende zu einem
Gesprächsforum ein.


Handlungsfelder

Gottesdienste

Der Gottessdienst ist das Zentrum des kirchlichen Lebens. Er ist seinem Wesen nach öffentlich. In ihm wird Gottes Wort verkündigt. Er gibt Kraft und Trost. Er regt Menschen an, über ihr Leben und gesellschaftliche Fragen nachzudenken. Ein wiedererkennbarer Ablauf, meditative Teile und Musik dienen dazu, innerlich zur Ruhe zu finden.
Gemeindeglieder können an der Gestaltung mitwirken. Das Kirchencafe im Anschluss an den Gottesdienst bietet die Möglichkeit, Kontakte zu pflegen.
Wir feiern Gottesdienste mit Kindern, Jugendlichen, Familien, Seniorinnen und Senioren, Gottesdienste in Kindergärten, Schulen und Altenheimen und Gottesdienste zur Eheschließung und zu Beerdigungen.


Seelsorge

In allen Handlungsfeldern stehen Mitarbeitende zur Verfügung, Ratsuchenden die gute Nachricht von Gottes Menschenfreundlichkeit in persönlichen Gesprächen weiter zu sagen. Sie stärken, geben Halt und erzählen von dem Gott, der befreit, begleitet und die Nähe seiner Menschen sucht. Dabei sind Pfarrerinnen, Pfarrer, Prädikantinnen und Prädikanten durch ihre besondere Beauftragung zur Verschwiegenheit verpflichtet.


Bildungsarbeit

Wir sehen als Gemeinde einen Bildungsauftrag, den wir an vielfältigen Stellen wahrnehmen.

Wir vermitteln christliche Inhalte und Werte und halten kulturelle und Freizeitangebote vor.

Wir halten Bibelkreise und offene Abende zu aktuellen Themen ab, organisieren Ausstellungen, unterhalten eine Bücherei, laden in Instrumentalkreisen, Chören und einer Gemeindeband zum Mitmachen ein und führen Freizeiten durch. Hierzu stellen wir Räume und finanzielle Mittel bereit.


Kinder und Jugend

Wir unterhalten ein Kinder-und Jugendzentrum an einer Gottesdienststätte.
Darüber hinaus bieten wir an beiden Predigtstätten Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, sich zu treffen und unterschiedliche Angebote wahrzunehmen. Die Angebote sind an Schul- und Freizeitaktivitäten angepasst und werden von einer Hauptamtlichen oder einem Hauptamtlichen und vielen Ehrenamtlichen durchgeführt. Sie sind religiöser Natur, z.B. Kinderbibeltage und Kindergartenarbeit und stärken Kompetenzen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, z.B. Kinderkochkurse, Lesenachmittage in der Bücherei. Dies geschieht auch im Rahmen längerer Maßnahmen z.B. Jugendfreizeiten.
Ein Verein für Kinder- und Jugendarbeit unterstützt die Gemeinde hierbei finanziell.


Diakonie

Wir möchten die Aufmerksamkeit und Anteilnahme an der Not und der Bedürftigkeit von Menschen in unserer Gemeinde, aber auch weit darüber hinaus wecken und stärken. Dazu bilden wir Besuchsdienstkreise, stellen Bedürftigen finanzielle Mittel zur Verfügung, unterhalten Arbeitskreise
für Flüchtlinge, versenden Hilfsgüter nach Rumänien und Lettland und pflegen langjährige persönliche Kontakte in diese Länder.
In Namibia befindet sich unser Partnerkirchenkreis, zu dem wir ebenfalls gemeindliche Kontakte pflegen.
Wir unterhalten an einer Gottesdienststätte ein Seniorenzentrum, in dem täglich Angebote für ältere Menschen vorgehalten werden. Darüber hinaus haben an beiden Predigtstätten Seniorinnen und Senioren die Möglichkeit sich zu treffen, Ausflüge zu machen und miteinander zu feiern.

Ökumene

Der Kontakt zu den benachbarten katholischen Gemeinden, zu anderen christlichen Konfessionen und
Religionsgemeinschaften ist uns wichtig. Wir feiern mit ihnen Gottesdienste und führen gemeinsam mit ihnen Projekte durch.

Nachbarschaftliche Beziehungen

Wir kooperieren mit Vereinen und anderen Institutionen, stellen Räume zur Verfügung und pflegen
nachbarschaftliche Beziehungen.

Öffentlichkeitsarbeit

Durch Gemeindebrief, Internetseiten, Pressemitteilungen an lokale Zeitungen, Radio- und Fernsehsender, Handzettel, Plakate und Abkündigungen in den Gottesdiensten informieren wir Gemeindemitglieder und andere Interessierte über unsere Angebote und Veranstaltungen.
Die Gemeindesekretärin koordiniert diese Maßnahme.

Umsetzung
Ein Arbeitskreis gleicht einmal jährlich die Konzeption mit der Gemeindesituation ab.