Evangelische Kirchengemeinde Elberfeld-Südstadt
mit Informationen und Neuigkeiten aus der Christuskirche und der Johanneskirche

Informationen zur Konfirmandenarbeit

Informationen für Konfirmandinnen und Konfirmanden und ihre Eltern

Liebe zukünftige Konfirmandin, lieber zukünftiger Konfirmand, liebe Eltern,

Hier haben wir die grundlegenden Informationen zusammengestellt:

1.    Die Konfirmandenarbeit in der Elberfelder Südstadtgemeinde wird zentral für die beiden Pfarrbezirke unserer Gemeinde von einem Team im Gemeindezentrum in der Johanneskirche durchgeführt. Es wird gebildet von Pfarrer Gerson Monhof, Jugendleiter Wolfgang Larbig und einigen Konfirmandenhelfern und -helferinnen.


2.    Die Konfirmandenarbeit geschieht in Verbindung mit der Jugendarbeit. Jeden Dienstag sind in der Zeit von 14.30 – 18 Uhr die Jugendräume im Gemeindezentrum Johanneskirche speziell für die Konfirmandenjahrgänge geöffnet („Konfitüre”). Herzliche Einladung, schon etwas früher zu kommen oder noch etwas zu bleiben! Treffpunkt ist das Jugend¬zentrum (separater Eingang).


3.    Der Konfirmandenunterricht dauert „nur” ein Jahr. Anfang Mai geht es los. Im April des Fol¬gejahres findet bereits die Konfirmation statt. Die von der Landeskir¬che vorgeschrie-bene Pflichtstundenzahl wird trotzdem erreicht, ja sogar überschritten. Das Verfahren ist landeskirchlich genehmigt und vom Pädagogisch-theologischen Institut der Rheinischen Landeskirche in Bad Godesberg begutachtet.


4.    Wir laden die Jugendlichen ein, die die zwischen dem 2.10.2005 und dem 30.9.2006 ge-boren sind. Damit tragen wir der Verschiebung des Einschulungsstichtages Rechnung und laden schuljahrgangsweise ein. D.h. im Blick auf den einjährigen Konfirmationsun¬terricht, dass manche Konfirmanden be¬reits im Alter von elf Jahren beginnen und schon mit zwölf konfirmiert werden. Dies gilt für die, die zwischen Mai und September 2006 geboren sind. Wer z.B. am 31.8.2006 geboren ist fängt im April/Mai 2018 an, ist also noch 11 Jahre alt, und wird Ende  Ap¬ril/Anfang Mai 2019 konfirmiert, ist  dann also noch 12 Jahre alt. Die Mehrheit beginnt mit zwölf Jahren und wird mit dreizehn konfirmiert.


5.    Die Konfirmandenarbeit ist als Kurssystem gestaltet, in dem herkömmliche mit moder¬nen Elementen wechseln. Wir bemühen uns damit um eine interessante, abwechslungs¬reiche und den Inhalten angemessene Arbeit.
Es gibt Pflicht- und Wahlkurse. Kriterium für die Wahlkurse ist: Es müssen mindestens drei gewählt werden. Es empfiehlt sich, mehr zu wählen.
Natürlich gehört es zur Pflicht, die einmal gewählten Wahlkurse auch zu besuchen. Es kann getauscht werden, solange noch genügend Kurse zur Auswahl stehen.
Die meisten Kurse finden dienstags nachmittags statt und dauern 75 Minuten. Zum Kurssystem gehören auch ein viertägiges Freizeitseminar, Samstagkurse und ein Wo-chenende im Gemeindezentrum gegen Ende der Konfirmandenzeit. Diese Veranstaltun¬gen sind wichtig, da sie in besonderer Weise geeignet sind, die Gruppe zusammenzu-schweißen. Darum gehören sie zum Pflichtprogramm und nicht zur Kür.
Mit Ausnahme des Freizeitseminars werden alle Kurse im Gemeindezentrum Johannes-kirche, durchgeführt, es sei denn, es wird etwas anderes vereinbart (z.B. beim soge-nannten „Diakoniepraktikum” oder bei Besuchen bzw. Gottesdiensten in der Christuskir-che).
Die Gesamtgruppe wird je nach Anzahl der Anmeldungen in mehrere Untergruppen auf-geteilt. Die Gruppen treffen sich an Dienstagnachmittagen von 16:00 bis 17:15 Uhr.


6.    Ein Wort zur Disziplin. Wir bitten dringend darum, pünktlich zur Konfirmandenarbeit zu er-scheinen. Lieber einen Bus früher nehmen, als zwei Minuten zu spät zu kommen. Han¬dys, wenn sie denn mitgebracht werden, bitte leise stellen und in den Taschen lassen, alle anderen Geräte mit denen Musik abgespielt werden kann ebenso.


7.    Auswendiglernen müssen die Konfirmandinnen und Konfirmanden relativ wenig. Wir ge¬hen als absolutes Minimum davon aus, dass jede/r am Ende das Vater unser, das Glau-bensbekenntnis, die Zehn Gebote, eine Übersicht über die 66 biblischen Bücher, die ein oder andere Bibelstelle (z.B. Psalm 23) und das ein oder andere Lied auswendig aufsagen kann.


8.    Mitzubringen zu jeder Unterrichtsstunde sind ein Ordner, in dem die Arbeitsmaterialien gesammelt werden, eine Bibel und Stifte.
Die Ordner bestellen wir zentral; für sie bitten wir um einen Kostenbeitrag von 5 Euro; darin enthalten sind auch Kosten für die Kopien, die in den Kursen als Arbeitsmaterialien ausgegeben werden. So entfällt die Anschaffung eines teuren Konfirmandenbuches.
Für die Anschaffung der Bibeln empfehlen wir die Sammelbestellung, die wir beim ersten Treffen anbieten werden. An diesem Abend wird auch über die Anforderungen an die Bi-bel ge¬sprochen. Nicht jede ist geeignet.


9.    Die Kenntnis von Gottesdienstabläufen ist notwendig. Darum gehört der Besuch von Got-tesdiensten zur Konfirmandenarbeit dazu. So schreibt es die Landeskirche vor. Das ab-solute (!) Minimum haben wir auf einen Gottesdienstbesuch pro Monat festgelegt (12 = pro Monat einer) Es sind schon Gottesdienste im Kurssystem eingeplant, so dass es nicht sehr schwer fällt, die Mindestzahl zu erreichen. Sie sind zudem meist möglichst jugend¬nah gestaltet. Weitere Jugendgottesdienste außerhalb der Konfirmandenarbeit kommen hinzu. Aber auch der Besuch traditioneller Gottesdienste soll auf jeden Fall wahrgenom¬men werden. Zu allen Gottesdiensten, insbesondere natürlich zu denen, die von den Konfirmand/-innen gestaltet werden, sind die Familien herzlich eingeladen.
Die Teilnahme am sogenannten „Vorstellungsgottesdienst” am Ende der Konfirmanden-zeit ist Pflicht! Sogar bei wichtigen Sportveranstaltungen wird nicht hiervon befreit.
Um der Gerechtigkeit willen wird der Gottesdienstbesuch nachgehalten. Jede Konfirman¬din und jeder Konfirmand bekommt sog. „Gottesdienstmarken”, die mit dem Namen ver-sehen mit der Kollekte zusammen in den Klingelbeutel geworfen werden.


10.    Was zu tun ist:
Damit wir gut planen können, bitte möglichst bald
... die Anmeldung zur Konfirmandenarbeit ausfüllen (von Erziehungsberechtigtem zu unterschreiben). Das Taufdatum bitte nicht vergessen. Es kann im Stammbuch in der Regel auf der Rückseite der Geburtsurkunde bzw. auf einer gesonderten Taufurkunde nachgesehen werden.
... den sogenannten „Planungsbogen” mit dem Namen versehen und die Kurse wählen. Dann bitte im Kinder- und Jugendzentrum oder im Pfarrhaus Worringer Str. 69 oder im Gemeindebüro Holzer Str. 30a (jeweils Briefkasten genügt) abgeben.
... auch schon die Anmeldung zum Freizeitseminar ausgefüllt und unterschrieben abge¬ben.

Noch Fragen?  Tel. 0202 / 42 04 20, Fax. 0202 / 7583625 oder per Email g.monhof@evangelisch-suedstadt.de / w.larbig@evangelisch-suedstadt.de .

Wir freuen uns auf unsere gemeinsame Arbeit!
Eure / Ihre

Gerson Monhof, Wolfgang Larbig                und KonfirmandenhelferInnen

GM